20.04.2026 - Die Biogasanlage der Meemken Wurstwaren GmbH verwertet täglich rund 150 Tonnen biogene Abfälle. 2025 erzeugte sie 42 GWh Biogas und vermied nach Unternehmensangaben rund 20.000 Tonnen CO₂. Bei den Behältern setzt Meemken auf Edelstahltechnik von Stallkamp.

Wie aus organischen Reststoffen Energie wird, zeigt die Biogasanlage der Meemken Wurstwaren GmbH. Sie verarbeitet ausschließlich Abfälle – vor allem Schlachtabfälle und Speisereste. Rund 150 Tonnen werden täglich eingesetzt.

Energie für Produktion und Anlage

Die erzeugte Energie versorgt sowohl die Biogasanlage als auch die Wurstwarenfabrik mit Wärme und Strom. Überschüssiger Strom wird bedarfsgerecht in das öffentliche Netz eingespeist. Damit leistet die Anlage einen Beitrag zur Energieversorgung und zur Verwertung biogener Reststoffe.

Im Jahr 2025 wurden nach Angaben von Meemken 42 GWh Biogas produziert. Die damit verbundene CO₂-Einsparung beziffert das Unternehmen für denselben Zeitraum auf rund 20.000 Tonnen. Die Anlage ist für Meemken zugleich ein wichtiger Baustein, um nachhaltige Energie zu nutzen und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden.

Edelstahlbehälter von Stallkamp

Bei der Auswahl der Behälter waren für Meemken mehrere Faktoren ausschlaggebend: die regionale Nähe zu Stallkamp, die Ausführung in Edelstahl, der Preis sowie konstruktive und vertrauensvolle Gespräche im Verkauf. Stallkamp entwickelt und fertigt Behälter und weitere Anlagenkomponenten aus Edelstahl für anspruchsvolle Anwendungen – mit dem Anspruch an Qualität und Langlebigkeit, für den „Made in Germany“ steht.

Robuste Edelstahltechnik für industrielle Biogasanlagen

Mit einem Durchmesser von 23,801 Metern und einer Höhe von 16,237 Metern ist der Hochfermenter GHB09 auf den Einsatz in einer großtechnischen Biogasanlage ausgelegt. Stallkamp fertigt Hochfermenter passgenau und in Segmentbauweise aus profilversteiften Edelstahlmantelblechen. Edelstahl überzeugt durch Korrosionsbeständigkeit und trägt zur hohen Lebensdauer des Behälters bei – wichtige Eigenschaften für den dauerhaften Einsatz unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.

Die Entwicklung zeigt, wie industrielle Lebensmittelverarbeitung und Bioenergie miteinander verbunden werden können: Abfälle werden als Einsatzstoffe genutzt, die entstehende Energie fließt in Anlage und Produktion, und nicht benötigte Strommengen gelangen ins öffentliche Netz.

 

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