Förderung für Biogasrührwerke

Rührwerk optimieren und Förderung kassieren!

BAFA fördert effiziente Technologien wie Rührwerkstechnik auf Biogasanlagen

Tauschen Sie Ihr altes Rührwerk gegen ein neues energieeffizientes Tauchmotor-Rührwerk TMR3M von Stallkamp aus. Dabei schonen Sie nicht nur die Umwelt sondern auch Ihren Geldbeutel. Denn die Stromkosten können je nach Anlagenbetrieb gesenkt werden. 

Eckpunkte der Förderung:

Das Förderprogramm der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) sieht im Modul 4 eine Förderung von effiziente Technologien und energetischer Optimierung vor, die für Rührwerkstechnik herangezogen werden kann. 

  • Förderung von bis zu 40% der Anschaffungskosten
  • Förderfähig ist auch die Erstellung des Energieeinsparkonzepts
  • Maximale Förderung: 500 Euro (700 Euro für KMU) pro jährlich eingesparte Tonne CO2 (Fördereffizienz)
  • Energieeinsparkonzept durch einen bei der Bafa gelisteten Energieberater zwingend erforderlich
  • Umsetzung nach Erhalt des Förderbescheids innerhalb von 2 Jahren mit Einbaubestätigung nachzuweisen
  • Auszahlung der Fördersumme erfolgt nach Einreichen der Einbaubestätigung 

Grundlage ist die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft (Zuschuss), konkret: Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen. Weiterführende Informationen erhalten Sie direkt bei der BAFA

Jetzt Förderung beantragen!

Kontaktieren Sie Ihren Stallkamp-Händler und Ihren Energieberater. Oder nutzen Sie das untenstehende Kontaktformular. Zur optimalen Vorbereitung füllen Sie das Dokument Datenaufnahme Rührwerkstechnik aus. Diese Daten werden als Grundlage für das Einsparkonzept genutzt. 

Stallkamp Förderung für Biogasrührwerke

Bei Rührwerkstechnik im Biogasfermenter zählen die Stallkamp-Rührwerke schon lange zu den effizientesten und leistungsstärksten Fabrikaten. Dennoch wurde speziell für Fermenter mit gleichbleibendem Füllstand ein besonders energieeffizientes Rührwerk entwickelt: das TMR 3M.

Energiesparendes Rührwerk

Das Tauchmotorrührwerk dreht im Vergleich zu herkömmlichen Rührwerken mit 128 U/min. wesentlich langsamer. Es ist mit drei verhältnismäßig großen Rührflügeln ausgestattet und erreicht dadurch eine besonders hohe Umwälzmenge. Daraus ergibt sich die Einsparung des Rührwerks, denn die hohe Umwälzmenge ermöglicht eine Reduzierung der Rührzeiten bei geringerem Stromverbrauch.

Beispielanlage will Förderung umsetzen

Auf der Biogasanlage in Heinfelde plant Herr Dr. Arndt von der Lage die Rührwerke unter Berücksichtigung der Förderung von der Bafa einzusetzen. Die Förderung beruht auf dem Modul 4 und richtet sich nach der eingesparten Tonne CO2, wobei bis zu 40% der Anschaffungskosten gefördert werden. Aktuell sind zwei Fermenter vorgesehen, bei denen der Rührwerkstausch vorgenommen werden soll. Dabei handelt es sich zum einen um eine Abfallanlage und zum anderen um eine NaWaRo-Anlage. Das besondere bei diesem Praxisbeispiel ist, dass beide Fermenter eine parallele Fermentationsstrecke haben, sodass die Ergebnisse sehr gut vergleichbar sein werden, bspw. bezüglich der Gasausbeute bei geringerer Rührzeit.

BioService Nord Rührwerkstechnik 

Konkrete Umrüstung der Rührwerkstechnik

Geplant ist die Umrüstung von mehreren TMR2 auf das effizientere TMR3M von Stallkamp. Zusätzlich soll jedes Rührwerk mit einem Frequenzumrichter ausgestattet werden. „Wir wollen die Rührwerke im optimalen Drehzahlbereich fahren und schaffen uns mit dieser Kombination Reserven für veränderte TS-Gehalte im Fermenter!“, erklärt  Dr. von der Lage, Geschäftsführer der Biogasanlage. Bei der Verkürzung der Rührzeiten möchte er sich im Vorfeld nicht festlegen, da dies von vielen Faktoren insbesondere von der Art der Fütterung und dem TS-Gehalt abhängt.

Einsparpotential von zwei Seiten

Aufgrund der geringen Stromaufnahme des TMR 3M wird während der Rührzeiten Strom eingespart. Mit dem neuen Rührwerk können je nach Auslastung des Rührwerks ca. 2.000 Euro* jährlich eingespart werden (angenommene Rührzeit: 20 Minuten, angenommene Stromeinsparung: 3kW). Zusätzlich wird durch die hohe Umwälzmenge eine Rührzeitverkürzung angestrebt. Selbst bei einer sehr vorsichtigen Annahme von lediglich zwei bis drei Minuten Rührzeitverkürzung hat jedes Rührwerk ein jährliches Einsparpotential von mehr als 1.000 Euro*. Benjamin Budde, Vertriebsleiter bei Stallkamp, hält Rührzeiteinsparungen von fünf Minuten je Stunde für realistisch und erklärt, dass je nach Anlagenbetrieb auch höhere Einsparungen zu erwarten sind. Das Förderkonzept für die Biogasanlage Heinfelde wird derzeit ausgearbeitet.

Updates zum Praxisbeispiel werden in Kürze an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

* Für die Berechnung wurde ein Strompreis von 25 Cent je kWh zugrunde gelegt.

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